rassismus gewalt

Rassismus ist in seinem Ursprung eine teuflische Tat

yazan Arif Ağırbaş
Bu yazıyı beğenin

Aufrufe: 137

Rassismus ist in seinem Ursprung eine teuflische Tat

 

Rassismus, so kann man sagen, ist eines der ersten Fehler, die gegenüber Allah begangen wurden. Es war Iblis der Satan, der diesen Fehler beging. Als Allah Adam (as) erschuf und den Engeln befahl, sich ihm niederzuwerfen, weigerte sich Iblis, der sich in der Reihe der Engel befand, weil er sich in seiner Beschaffenheit erhabener sah:

“Er sprach: “”Was hinderte dich daran, dich niederzuwerfen, nachdem Ich es dir befohlen habe?”” Er sagte: “” Ich bin besser als er. Du hast mich aus Feuer erschaffen, ihn aber erschufst Du aus Lehm!”” (Sure 7, Vers 12)

Vor Allah sind alle Menschen, ganz wie die Zinken eines Kammes, gleich. Im Islam wird diese Gleichheit besonders gut im gemeinschaftlichen Gebet veranschaulicht. So stehen Muslime unterschiedlicher Dienstgrade, Reiche, Arme, Schwarze und Weiße Schulter an Schulter und werfen sich gemeinsam vor Allah nieder. Sowohl im Koran, wie auch in den Hadithen wird Rassismus bzw. die Überlegenheit einer Rasse strikt abgelehnt:

“O ihr Menschen, Wir haben euch aus Mann und Frau erschaffen und euch zu Völkern und Stämmen gemacht, auf daß ihr einander erkennen möget. Wahrlich, vor Allah ist von euch der Angesehenste, welcher der Gottesfürchtigste ist. Wahrlich, Allah ist Allwissend, Allkundig.” (Sure 49, Vers 13)

“Die Menschen sind sich ebenbürtig wie die Zinken eines Kammes.” (Hadith, Ibn Lal)

Die Menschheit ist durch einen Urvater und eine Urmutter, durch Adam und Hawwa hervorgekommen. Aus diesem Grund hat niemand das Recht, sich aufgrund seiner Herkunft in Überlegenheit zu sehen. Der geliebte Prophet Muhammed (sas) hat nach diesem Grundsatz gelebt und die Muslime dazu angehalten. Somit erlebten die Menschen zu seiner Zeit keine Andersbehandlung aufgrund ihrer Sprache, Rasse oder ihrer Hautfarbe. Ganz im Gegenteil!

Während in Europa noch bis in die 60er Jahre Menschen aus Afrika in der sogenannten “Völkerschau” bzw. in Menschenzoos wie Tiere ausgestellt und beschaut wurden, erlangten die Sklaven zur Zeit des Propheten (durch die islamischen Gebote) wieder den Status eines gleichwertigen Menschen. Einer der Gründe, warum manche Reiche dem Islam feindselig gegenüberstanden war, dass ein armer aber frommer Sklave, einem Reichen im Vorzug war. An der Vorgehensweise des Propheten (sas) kann man erkennen, dass niemand aufgrund seiner Herkunft oder Hautfarbe benachteiligt wurde:

Bilal al-Habaschi (ra) war ein Schwarzer und Sklave. Er wurde von Abu Bakr, dem Gefährten des Propheten, gekauft und freigelassen. Bilal al-Habaschi wurde zu einem der engsten Gefährten des Propheten und ging in die islamische Geschichte ein, indem er die große Ehre hatte, den allerersten Adhan zu rufen. Es gibt viele Geschichten mit und über Bilal, in der es weder um seine Hautfarbe, noch um seinen ehemaligen Status als Sklave geht, jedoch handelt es sich in der folgenden Erzählung um das Thema:

Als Abu Zar Ghifari (ra) in Anwesenheit des Propheten Muhammed (sas) mit Bilal al Habaschi (ra) diskutierte, verfiel er seinem Ärger und einem Moment der Unachtsamkeit und nannte Bilal “Sohn eines Schwarzen”. Sofort nachdem Abu Zar seinen Satz beendete, ermahnte der Prophet (sas) ihn, indem er sagte: “Das Gefäß ist übergelaufen (das Maß ist überschritten)! Hat der Sohn eines Weißen denn gegenüber dem Sohn eines Schwarzen einen Vorrang? Erhaben ist unter den Menschen nur der, der fromm ist und aufrichtige Taten verrichtet. Die Tugend liegt nicht in der (Haut-)Farbe, sondern in der aufrichtigen Tat.” Abu Zar verinnerlichte die Worte des Gesandten und sah seinen Fehler sofort ein. Er legte sich zu Boden, drückte sein Gesicht in die Erde und flehte zu Bilal: “Steh auf, tritt mit deinem Fuß auf mein Gesicht! Wenn du es nicht tust, werde ich bis zum Tag des Jüngsten Gerichts mit diesem Gesicht zu Boden liegen.”

Auch erfahren wir aus dem Koran, dass Aufgaben und Ämter, unabhängig von Herkunft oder Reichtum, dem Kundigen übergeben werden sollten. So wurde, wie man im folgenden Beispiel liest, zur Zeit des Gesandten Allahs (sas) niemand aufgrund von Verwandtschaft, Herkunft oder Besitztum bevorzugt:

Vor der Eroberung Mekkas besaß Osman ibn Talha den Schlüssel der Kaaba und war dort für die Reinigung und Wartung verantwortlich. Diese Aufgabe war sehr ehrenhaft und hoch angesehen. Als der Prophet (sas) eines Tages nach der Eroberung Mekkas hineingehen wollte, holte Imam Ali (ra) den Schlüssel von Osman ibn Talha, der zu der Zeit noch kein Muslim war. Nachdem sie dann in der Kaaba waren, wollte Abbas (ra), der Onkel des Propheten, den Schlüssel an sich nehmen, was der Prophet gewährte. Kurz darauf wurde aber der 58. Vers der Sure An-Nisa offenbart: “Allah befiehlt euch, die anvertrauten Güter jenen zu übergeben, die ihrer würdig sind…”, so dass der Prophet Muhammed (sas) den Schlüssel wieder Osman bin Talha überreichte, trotz dass er noch kein Muslim war.

Als weiteres Beispiel ist Usame, der Sohn des freigekauften Sklaven Zeyd zu nennen, der von den großen Prophetengefährten Omar (r.a.) und Ali (r.a.) zum Befehlshaber eines ganzen Heeres ernannt wurde.

Nicht zuletzt ist Salman Farisi (ra) einer der bekanntesten Gefährten, der zugewandert war. Er hieß zuvor Ruzbah und lebte mit seiner Familie in Isfahan. Er zog später fort, um Religionen zu lernen und war Schüler mehrerer Priester. Von einem seiner Lehrer erfuhr er eines Tages, dass jemand von einem arabischen Stamm zum Propheten auserwählt werden wird. Als sein Lehrer verstarb, machte er sich mit einer arabischen Karawane auf den Weg nach Medina. Jedoch wurde er von seinen Mitreisenden hintergangen und als Sklave verkauft. Nachdem er letztendlich den Islam annahm und befreit wurde, nützte er den Muslimen mit seiner Intelligenz, seinem Wissen und seiner Erfahrenheit sehr. Salman (ra) war unter den Menschen so sehr beliebt, dass sogar diskutiert wurde, ob er nun zu der Gruppe der Auswanderer (Muhadjir) oder zu den Medinensern (Ansar) gehörte, denn jeder wollte Salman auf seiner Seite haben. Letztendliche sprach der Prophet (sas) zu den beiden Gruppen und sagte: “Er ist weder Muhadjir, noch ist er Ansar. Er ist einer von mir, er gehört der Ahlu Bayt zu.”

Wie schon in den vorhergehenden Beispielen deutlich wurde, gibt es im Islam keinen Platz für Rassismus. Die Menschen gleichen einander wie die Zinken eines Kammes. Die Überlegenheit eines Menschen liegt einzig in seiner Frömmigkeit und seines guten Charakters (Ahlaq). Natürlich können Muslime ihre eigenen Völker lieben, jedoch begehen sie einen großen Fehler, wenn sie sich aufgrund ihrer Herkunft oder Hautfarbe überlegen fühlen. Denn auch Iblis, der Satan, sah sich aufgrund seiner Beschaffenheit gegenüber dem Propheten Adam erhaben, was dazu führte, dass er sich gegen seinen Schöpfer auflehnte und deshalb Seiner verwiesen wurde.

Der Gesandte Allahs (sas) legte selbst bei seiner Abschiedspredigt der Menschheit nahe:

„Ihr Menschen, euer Herr ist Einer, und Euer Vater ist einer, und kein Araber ist besser als ein Nicht-Araber und kein Nicht-Araber ist besser als ein Araber, und kein Roter ist besser als ein Schwarzer, und kein Schwarzer ist besser als ein Roter, außer in der Frömmigkeit.“

 

 

- Yorumunuz -

BU YAZILAR İLGİNİZİ ÇEKEBİLİR

- Bu yazıyı beğendiyseniz paylaşın lütfen -

Send this to a friend